KekS-LÄnd, der Urlaubsort anderer Art! - Harry Potter
Nochn paar Lieblingsbücher von mir

und...

1 Teil - ...der Stein der Weisen

Die Welt ist nicht so, wie sie uns bisher erschien: Wir glaubten ja immer, es gäbe keine Hexen und Zauberer, Drachen und Einhörner. Aber es gibt sie. Nur kriegen wir magie-unbegabten Wesen, in der Zauberersprache auch Muggel genannt, das natürlich nicht mit. Oder nur ganz selten. Dafür sorgt nämlich das Ministerium für Zauberei, welches natürlich den Muggeln ebenfalls nicht bekannt ist.

Unter den Zauberern und Hexen gibt es � wie unter den Menschen � Gute und Schlechte. Einer, der ganz besonders schlecht ist, ist der Magier Lord Voldemort. In einer finsteren Zeit beherrschte er die ganze Zaubererwelt und verbreitete Angst und Schrecken. Niemand stellte sich ihm in den Weg, und wenn doch, so wurde er getötet.
Bis an einem Tag Lord Voldemort, dessen Namen niemand auszusprechen wagte, Lily und James Potter tötete und auch ihren kleinen Sohn Harry töten wollte. Doch aus einem Grund, der in der Zaubererwelt nicht bekannt war, gelang es ihm nur, dem kleinen Harry eine Narbe in Form eines Blitzes auf der Stirn zuzufügen � und er verlor bei dieser Tat den größten Teil seiner Macht.
Die Zauberer und Hexen feierten diesen Tag ausgelassen, und Harry Potter wurde zu einer Legende. Allerdings ohne es zu ahnen, denn der kleine Junge wurde in die Obhut seiner Tante und seines Onkels gegeben: Zu Vernon und Petunia Dursley mit ihrem kleinen Sohn Dudley, wohnhaft im Ligusterweg 4. Die Dursleys waren richtige Muggel und absolut gegen alles Magische. Sie schämten sich, die Potters in ihrer Verwandtschaft zu haben. So war es kein Wunder, dass sie Harry, als er älter wurde, nie erzählten, wie seine Eltern wirklich gestorben waren. Sie erzählten ihm, sie seien bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seine magische Herkunft verrieten sie ihm nicht, und natürlich hatten sie auch nie vor, ihn zur (unter Zauberern) berühmten Zaubererschule Hogwarts zu schicken.
Harry wusste daher nicht, warum ihm manchmal Dinge passierten, die er sich nicht erklären konnte � sein schwarzes, immer strubbeliges Haar wuchs direkt wieder nach, wenn die Dursleys es schneiden ließen, und einmal sprach er sogar mit einer Schlange im Zoo und das Fenster von ihrem Terrarium verschwand zum großen Schrecken der Zoobesucher aus heiterem Himmel. So wuchs Harry Potter als ungeliebtes Stiefkind neben seinem fiesen, verwöhnten Stiefbruder Dudley wie ein ganz normaler Junge mit einer ständig kaputten Brille auf.

Als kurz vor seinem elften Geburtstag Post für Harry aus Hogwarts kommt, verhindern die Dursleys mit allen Mitteln, dass er sie lesen kann. Sie wehren sich verzweifelt gegen Hunderte von Eulen, die immer wieder den gleichen Brief bringen, und retten sich schließlich sogar auf eine einsame Insel. Doch in dieser Nacht, der Nacht, in der Harry seinen elften Geburtstag einsam unter einer Decke mit sich allein feiert, kommt der riesenhafte Rubeus Hagrid, der Hüter der Schlüssel und Ländereien von Hogwarts, auf die Insel, um Harry einen Geburtstagskuchen, die Wahrheit über seine Eltern und das schönste Geschenk zu bringen, das Harry sich vorstellen kann: er nimmt ihn mit sich nach Hogwarts, weg von den fiesen Dursleys.

Zunächst einmal müssen Hagrid und Harry in der geheimnisvollen Winkelgasse die Schulsachen einkaufen. Die Winkelgasse ist so versteckt, dass nur Zauberer und Hexen sie finden, obwohl sie mitten in London liegt. Hier erfährt Harry, dass seine Eltern für ihn viel Geld in der von Kobolden geführten sichersten Bank der Welt, Gringotts, hinterlegt haben, so dass er sich die Ausbildung zum Zauberer leisten kann. In der Bank holt Hagrid außerdem noch ein kleines Päckchen ab, dessen Inhalt aber geheim ist � im Auftrag vom Leiter von Hogwarts, dem berühmten Professor Albus Dumbledore.
In der Winkelgasse trifft Harry viele Menschen, die ihn an seiner Narbe erkennen und ihm zu seiner Tat gratulieren, was ihn ziemlich verwirrt. Noch verwirrender ist es, die Zauberutensilien zu kaufen � Kessel, Bücher, eine Eule namens Hedwig (für die Post) und natürlich einen Zauberstab bei Mr. Ollivander. Der erzählt ihm, dass sein Zauberstab die Feder eines Phönix enthält � seltsamerweise die zweite Feder des gleichen Phönix, der auch eine Feder für den Zauberstab Lord Voldemorts gab.

Einen Monat muss Harry dann noch bei den Dursleys verbringen, aber die Zeit vergeht beim Lesen von Zauberbüchern schnell. Und dann ist der große Tag da: Harry muss am Bahnhof Paddington vom Gleis 9 ¾ abfahren, mit dem Hogwarts-Express. Zwischen Gleis neun und Gleis zehn lernt er zum Glück die große und komplett rothaarige Familie Weasley kennen, die ihm zeigt, wie man mit seinem Koffer einfach genau zwischen den Gleisen durch eine Bahnsteigabsperrung hindurch zum Gleis 9 ¾ gelangt � indem man einfach durch die Wand geht.
Im Zug trifft Harry Ron, den jüngsten Sohn der Weasleys. Die Weasleys sind eine kinderreiche und arme Zaubererfamilie. Ron trägt die Sachen seiner älteren Geschwister auf und hat den Zauberstab und sein Tier, die Ratte Krätze, ebenfalls von einem älteren Bruder. Außerdem treffen sie Hermine Granger, ein ständig plapperndes und sehr strebsames Mädchen, deren Eltern Muggel sind.
Harry trifft Draco Malfoy wieder, den er schon in der Winkelgasse kennen gelernt hat und den er damals schon schrecklich unsympathisch fand. Draco ist ein verwöhnter kleiner Junge aus einer reichen Zaubererfamilie, der sich für etwas Besseres hält, weil er "reinblütig" ist, also weil er keine Muggel in seiner Familie hat. Seine ständigen Begleiter sind die großen und ziemlich einfältigen Jungen Crabbe und Goyle, die für ihn die anderen Schüler einschüchtern.
Dracos Eltern gehörten früher einmal zu den Anhängern von Du-weißt-schon-wem, wie Lord Voldemort in der Zaubererwelt aus Sicherheitsgründen genannt wird. Als er auch noch gemein über Hagrid, Ron und die Kinder von Muggeln, die "Schlammblüter", herzieht, hat er sich Harry zum Feind gemacht.
Nach langer Fahrt kommen die Schüler in Hogwarts an. Hier werden die Erstklässler von Hagrid abgeholt, der sie in Booten über den See zur Schule fährt. Alle anderen fahren in Kutschen, die sich ohne Pferde bewegen.

Die Schule für Zauberei und Hexerei wurde einmal von vier Zauberern gegründet, nach denen jetzt die vier verschiedenen Häuser benannt sind. Die Schüler werden in der Begrüßungszeremonie von einem sprechenden Zauberhut auf die Häuser verteilt. Jedem Haus werden bestimmte Dinge nachgesagt. So ist zum Beispiel der berühmte Direktor der Schule, Dumbledore, im Haus Griffindor gewesen, und dieses Haus hat noch mehr berühmte Zauberer hervorgebracht. In Slytherin hingegen waren nicht nur Dracos Eltern, sondern auch Du-weißt-schon-wer persönlich. Die anderen Häuser sind Hufflepuff und Ravenclaw. Zu jedem Haus gehört auch noch ein persönlicher Geist, und jedes hat seinen geheimen Eingang, den nur die Hausbewohner kennen. In Hogwarts bewegen sich Treppen und die Menschen auf den Bildern an den Wänden bewegen sich und sprechen, die Schulhymne singt jeder nach seiner Lieblingsmelodie und in der großen Festhalle kann die Decke so verzaubert werden, dass sie zum jeweiligen Anlass passt. Außerdem füllen sich die Tische von selbst mit Essen und räumen sich auch allein wieder ab, so dass Harry aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kommt.
Harry, Hermine und Ron werden vom sprechenden Hut ins Haus Griffindor gesteckt, obwohl der Hut bei Harry so seine Zweifel hat und ihn lieber nach Slytherin schicken würde. Das will Harry, der vom schlechten Ruf dieses Hauses gehört hat, aber auf gar keinen Fall, und so kommt er nach Griffindor. Draco Malfoy hingegen mit seinen beiden Freunden wird nach Slytherin geschickt.
Jetzt lernt Harry die Lehrer kennen:

Den genialen und etwas verrückten Professor Dumbledore, den Leiter von Hogwarts, die strenge Professor McGonagall, ihre Hauslehrerin und Lehrerin für Verwandlungen, den unsympathischen Professor Snape, der Zaubertränke unterrichtet und zum Haus Slytherin gehört, den leicht verwirrt wirkenden Professor Quirrel, seinen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, der immer einen Turban trägt, und viele andere. Und dann gibt es da noch den übellaunigen und Schüler hassenden Hausmeister Filch und seine Katze Mrs. Norris, die ihm beim Ertappen von Schülern hilft, die sich an verbotenen Orten wie z. B. dem Gang im dritten Stock aufhalten. Vom Vertrauensschüler von Griffindor, Percy Weasley, werden nach den Feierlichkeiten alle in ihre Zimmer gebracht. Die Türen zu den Häusern werden von Bildern bewacht, denen man das jeweilige Passwort sagen muss.

Die erste Woche vergeht mit Kräuterkunde, Verwandlung, Geschichte der Zauberei und anderen mehr oder weniger spannenden Fächern. Unbeliebt ist allerdings die Stunde über Zaubertränke bei Professor Snape, der die Schüler aus Slytherin bevorzugt und Harry gerne und oft vor allen anderen Schülern bloßstellt und dem Haus Griffindor aus völlig unfairen Gründen immer wieder Punkte abzieht, die man für die Hausmeisterschaft ein ganzes Jahr lang sammelt.

Am Ende der Woche besuchen Ron und Harry Hagrid, der in einer Hütte nahe dem verbotenen Wald lebt, um ihm von ihren Erlebnissen zu berichten. Dabei erfahren sie, dass an dem Tag, an dem Hagrid und Harry in der Zaubererbank Gringotts Geld und das geheime kleine Päckchen abgeholt hatten, ein Einbruch stattfand. Allerdings wurde nichts gestohlen, denn das aufgebrochene Verlies war genau das, aus dem Hagrid das Päckchen für Professor Dumbledore genommen hatte.

Am nächsten Tag steht Fliegen mit dem Besen auf dem Stundenplan. Madam Hooch, die Lehrerin, hat alle Hände voll zu tun, weil der ungeschickte Neville gleich beim ersten Flugversuch auf dem Dach von Hogwarts landet und sich beim Sturz herunter sein Handgelenk bricht. Kaum ist sie mit Neville unterwegs zum Krankenflügel, fordert Draco Harry zu einem Flug auf, obwohl dies ausdrücklich verboten wurde. Harry erweist sich als Naturtalent auf dem Besen, wird aber dummerweise von Professor McGonagall entdeckt. Anstatt ihn allerdings mit Punktabzug oder Schulverweis zu strafen, was Draco Malfoy heimlich hoffte, macht sie ihn mit Oliver Wood, dem Kapitän der Quidditch-Mannschaft von Griffindor bekannt, weil sie ihn für einen erstklassigen Spieler hält und natürlich möchte, dass Griffindor die Hausmeisterschaft gewinnt. Quidditch ist ein Spiel, das mit zwei Mannschaften und vier Bällen in der Luft auf Besen gespielt wird, und Harry soll die Rolle des Suchers übernehmen. Malfoy ist unglaublich neidisch, weil es normalerweise Erstklässlern nicht einmal erlaubt ist, einen eigenen Besen zu besitzen und weil noch nie ein Erstklässler in einer Quidditch-Mannschaft war.

Am gleichen Tag fordert der wütende Malfoy Harry zu einem mitternächtlichen Zaubererduell auf, was natürlich verboten ist. Ron und Harry werden nachts aber von Hermine und Neville aufgehalten, die sich dann weigern, die beiden allein gehen zu lassen, und mit zum Duell kommen wollen. Dabei werden sie fast von Filch und Mrs. Norris erwischt, können aber noch knapp entkommen, indem sie sich in einem Gang einschließen. Es wird ihnen nun klar, dass Malfoy sie mit dem Duell nur in eine Falle locken wollte und nie vorhatte, zu kommen.
Als sie sich umdrehen, machen sie eine schreckliche Entdeckung: im Gang hinter ihnen, den sie nun als den von Dumbledore verbotenen Gang im dritten Stock erkennen, befindet sich ein riesiger dreiköpfiger Hund, der hier angekettet auf einer Falltür sitzt.
So schnell wie möglich rasen die vier wieder zum Griffindor-Aufenthaltsraum und kommen mit dem Schrecken davon. Harry ist sich jetzt sicher, dass das geheimnisvolle Päckchen aus Gringotts nun im verbotenen Gang liegt und von dem dreiköpfigen Hund bewacht wird.

Die Rache an Malfoy lässt nicht lange auf sich warten � Harry bekommt von Professor McGonagall einen nagelneuen Superbesen, einen Nimbus 2000, geschenkt, und Malfoy ist natürlich ausgesprochen neidisch. Hermine sieht nicht ein, dass Harry für das Überschreiten eines Verbots auch noch einen Besen bekommt und ist außerdem immer noch sauer, dass die Jungen nachts zu einem Duell gehen wollten, deshalb redet sie nicht mehr mit Ron und Harry.
Abends bringt Oliver Wood Harry die entscheidenden Regeln des Quidditch bei: Die drei Jäger versuchen, den Quaffel in einen der drei Torringe zu schießen, während der Hüter die Jäger der anderen Mannschaft genau daran hindern muss. Die beiden Treiber müssen hingegen die anderen Spieler in ihrer Mannschaft vor den gefährlichen herumflitzenden Klatschern schützen und der Sucher schließlich muss den goldenen Schnatz, den kleinsten der vier Bälle, suchen und vor dem gegnerischen Sucher fangen.

Die nächsten Wochen sind ausgefüllt mit Quidditch-Training und Unterricht. Hermine ist in allen Fächern gut und geht damit vor allem Ron und Harry auf die Nerven. An Halloween bekommt sie zufällig mit, wie Ron über sie herzieht, und schließt sich weinend auf dem Mädchenklo ein. Die Halloween-Feierlichkeiten werden recht schnell unterbrochen, weil ein völlig aufgelöster Professor Quirrel in den Saal stürzt mit der Schreckensnachricht, dass sich ein Troll im Kerker der Schule befindet. Alle Schüler sollen in die Schlafsäle gehen, doch Ron und Harry fällt ein, dass sich Hermine immer noch auf dem Mädchenklo befindet. Sie schleichen sich davon, werden fast von Snape erwischt, der komischerweise nicht mit den anderen Lehrern unterwegs in den Kerker ist, und finden Hermine tatsächlich � allerdings zusammen mit dem Troll. Mit mehr Glück als Verstand und einem eher zufällig geglückten Zauberspruch, bei dem sich der Troll versehentlich seine eigene riesige Keule auf den Schädel fallen lässt und bewusstlos wird, können sie Hermine retten. Vor den Lehrern, die natürlich wegen der nicht befolgten Anweisungen sauer sind, nimmt Hermine die Jungen in Schutz, so dass sie keinen Ärger bekommen. Das gemeinsame Erlebnis schweißt die Drei zusammen.

Am nächsten Tag stellen sie fest, dass Snape hinkt, und zufällig bekommt Harry mit, wie Snape sich von Quirrel sein vom dreiköpfigen Hund zerfleischtes Bein verarzten lässt. Sie vermuten, dass Snape den Troll zur Ablenkung der anderen Lehrer ins Haus gelassen hat, um in der Zeit an das Päckchen im verbotenen Flur zu gelangen.

Beim ersten richtigen Quidditch-Spiel, bei dem Harry als Sucher dabei sein darf, geschieht etwas Merkwürdiges. Erst läuft das Spiel gegen die Mannschaft der Slytherins gut für Griffindor, aber dann verliert Harry auf einmal die Kontrolle über seinen Besen und läuft Gefahr, abzustürzen. Hermine entdeckt, dass Snape zu Harry sieht und ununterbrochen einen Zauberspruch murmelt, weshalb sie ihn mit einem kleinen Feuer ablenkt und dabei Professor Quirrel versehentlich in die nächste Sitzreihe schubst. Ihr Manöver bleibt zum Glück unbemerkt und Harry hat seinen Besen tatsächlich plötzlich wieder unter Kontrolle, so dass er sogar den goldenen Schnatz fangen kann � wenn auch nicht mit der Hand, sondern versehentlich mit dem Mund. Griffindor gewinnt das Spiel. Abends unterhalten sich die Kinder mit Hagrid über ihre Vermutung, dass Snape Harrys Besen verflucht hat und dass er das Päckchen aus dem verbotenen Flur an sich bringen will. Jedoch nimmt Hagrid Snape in Schutz und verplappert sich, dass der dreiköpfige Hund ihm gehört und Fluffy heißt und dass es nur die Sache von Dumbledore und Nicolas Flamel sei, was sich in dem Päckchen befindet. Die Drei versuchen, etwas über Flamel herauszufinden, aber in keinem Buch ist etwas zu finden � höchstens vielleicht im verbotenen Teil der Bibliothek, den sie ja nicht betreten dürfen.

Über Weihnachten bleiben alle Schüler in Hogwarts, die nicht zu Hause feiern wollen. Harry natürlich, und in diesem Jahr auch alle Weasleys, weil ihre Eltern den ältesten Sohn in Ungarn besuchen. Harry feiert sein bisher schönstes Weihnachtsfest und bekommt zum ersten Mal in seinem Leben wirkliche Geschenke. Das Geheimnisvollste ist ein anonym verschenkter Umhang, der unsichtbar macht. In dem beiliegenden Brief steht, dass er einst Harrys Vater gehörte, und dass Harry ihn klug gebrauchen soll. Mit dem Tarnumhang schleicht sich Harry also nachts in den verbotenen Teil der Bibliothek. Noch bevor er allerdings etwas über Flamel herausfinden kann, muss er vor Filch flüchten, der auch gleich noch Snape herbeiruft, und gelangt dabei in ein altes Klassenzimmer, in dem ein seltsamer Spiegel steht. Dieser zeigt ihm nicht sein Spiegelbild, sondern er sieht sich selbst zwischen seinen Eltern und seiner Familie stehen, die ihm fröhlich zuwinken. Über die plötzliche Traurigkeit vergisst er fast, dass er nach Flamel suchen wollte. Am nächsten Abend nimmt er Ron unter dem Tarnumhang mit zu dem Klassenzimmer mit dem Spiegel, um ihm seine Eltern zu zeigen. Ron aber sieht sich selbst mit Quidditch-Pokal und Vertrauensschülerabzeichen. In der nächsten Nacht kehrt Harry wieder zum Spiegel zurück, um seine Eltern zu sehen. Dabei wird er von Dumbledore entdeckt, der ihm erklärt, dass der Spiegel mit Namen Nerhegeb nicht die Zukunft oder Vergangenheit, sondern die eigenen Wünsche zeigt. Dumbledore will den Spiegel wieder neu verstecken, weil er weiß, dass es einen Menschen nicht weiterbringt, wenn er nur seinen Träumereien nachhängt, und dass der Spiegel einen in seinen Bann ziehen und wahnsinnig machen kann.

Ein paar Tage später finden Harry, Ron und Hermine dank einer Sammelkarte ganz zufällig heraus, wer Nicolas Flamel ist � nämlich ein Freund Dumbledores und der Entdecker des Steins der Weisen. Dieser erzeugt das Elixier des Lebens, welches unsterblich macht. Außerdem verwandelt er jedes Metall, das er berührt, in Gold.
Die Drei sind sich jetzt sicher, dass es der Stein der Weisen ist, der im verbotenen Flur von Fluffy bewacht wird.

Beim nächsten Quidditch-Spiel spielt Griffindor gegen Hufflepuff, nur ist dummerweise Snape der Schiedsrichter. Harry schafft es allerdings, während sich Ron und Neville mit Malfoy, Crabbe und Goyle prügeln, innerhalb der ersten fünf Minuten den Schnatz zu fangen und das Spiel zu entscheiden, so dass Snape gar nicht dazu kommt, die Griffindor-Mannschaft zu benachteiligen. Nach dem Spiel sieht Harry Snape in den verbotenen Wald schleichen und folgt ihm heimlich auf dem Besen. Er bekommt mit, wie sich Snape dort mit Quirrel trifft und ihm droht. Quirrel soll damit herausrücken, mit welchem Schutzbann er den Stein der Weisen belegt hat und wie man an Fluffy vorbei kommt, und sich darüber klar werden, auf welcher Seite er steht.

Hagrid weiß, wie man an Fluffy vorbeikommt, und er sagt, keiner außer Dumbledore und ihm wüsste es. Aber er hat ein Geheimnis: Er hat in einer Kneipe jemandem ein Drachenei abgekauft. Hagrid wollte schon immer einen Drachen haben, obwohl es natürlich verboten ist, sie zu halten, weil sie unberechenbar sind. Als aus dem Ei der kleine norwegische Stachelbuckel Norbert schlüpft, der bald anfängt, um sich zu beißen und Feuer zu spucken, wird Ron in die Hand gebissen und Norberts Anwesenheit wird von Malfoy bemerkt, der sein Wissen natürlich nutzen will, um Hagrid zu schaden. Die Kinder überreden Hagrid, den kleinen Norbert nach Ungarn zu einem von Rons Brüdern zu schicken, der dort mit Drachen arbeitet. Malfoy findet heraus, wann der Drache übergeben werden soll, aber da Ron, Hermine und Harry mit dem Tarnumhang unterwegs sind, wird Malfoy sogar noch erwischt und bekommt eine Strafarbeit, während die Kinder auf einen Turm klettern und dort den Drachen an Freunde von Rons Bruder übergeben.
Auf dem Rückweg werden sie allerdings von Filch erwischt � und der Umhang liegt oben auf dem Turm. Professor McGonagall bestraft alle mit jeweils 50 Punkten Abzug für ihr Haus, so dass alle durch das Quidditch-Spiel gewonnenen Punkte wieder weg sind und Slytherin in der Hausmeisterschaft wieder in Führung geht. Deshalb sind alle Schüler � außer den Slytherins � wütend auf Harry, Ron und Hermine, weil niemand Slytherin schon wieder den Pokal gönnt, und niemand redet mehr mit ihnen. Außerdem brummt McGonagall ihnen noch Strafarbeiten auf, die sie ein paar Tage später zusammen mit Malfoy verrichten müssen: Sie sollen Hagrid nachts helfen, im verbotenen Wald das Wesen zu finden, welches seit einigen Tagen Einhörner angreift und tötet. Tatsächlich stoßen Harry und Draco auf ein totes Einhorn und ein verhülltes Wesen, das sich darüber beugt und sein Blut trinkt. Draco flüchtet und das Wesen greift Harry an. Er wird aber von einem Zentauren namens Firenze gerettet und in Sicherheit gebracht. Firenze erklärt Harry, dass es eine schreckliche Sünde ist, Einhornblut zu trinken. Einhornblut hält jemanden am Leben, der kurz vor dem Tod steht, aber es sei dann ein verfluchtes Leben. Firenze meint, es lohne sich nur, ein solches Leben zu führen, wenn man erwartet, in Kürze ein besseres Leben beginnen zu können � mit Hilfe des Steins der Weisen. Und wer könne es denn sein, der seit Jahren zwischen Leben und Tod schwebt und nur darauf wartet, wieder an die Macht zu kommen? Harry befürchtet, dass Snape versucht, den Stein der Weisen für Voldemort zu beschaffen, so dass Voldemort zu Ende bringen kann, was er vor Jahren versucht hatte: Harry zu töten. Nachts findet er an seinem Bett seinen Tarnumhang und den Hinweis "Nur für den Fall".

Seit dem Ausflug in den Wald hat Harry Schmerzen an seiner Narbe, aber trotzdem übersteht er die Jahresabschlussprüfungen wie die anderen auch. Harry hört zufällig, wie Professor Quirrel sich mit jemandem unterhält und offensichtlich den Drohungen nachgibt und seinen Schutzbann verrät. In einem Gespräch mit Hagrid finden sie heraus, dass Hagrid sich damals das Drachenei von einem vermummten Mann andrehen ließ, dem er auch gleich noch erzählte, wie man an Fluffy vorbeikommt, nämlich, indem man dem Hund Musik vorspielt. Entsetzt versuchen die Freunde, Dumbledore zu benachrichtigen, aber der ist vom Zaubereiministerium gerufen worden und abgereist � sicher ein Trick, wie Harry und Ron vermuten, denn ohne den mächtigen Zauberer Dumbledore im Haus und mit dem Hinweis, wie man Fluffy beruhigen kann, kann der Stein gestohlen werden. Obwohl Professor McGonagall ihnen den Schulverweis androht für den Fall, dass sie die drei Freunde noch einmal nachts im Haus erwischt, planen sie, in dieser Nacht getarnt durch Harrys Umhang zum Stein der Weisen zu gehen und ihn zu bewachen. Dabei werden sie jedoch von Neville überrascht, der sie aus Angst vor Ärger und weiterem Punktverlust aufhalten will. Hermine verwandelt ihn kurzerhand in einen Stein, auch, wenn es ihr leid tut.
Beim verbotenen Gang angekommen, bemerken die Freunde, dass ihnen schon jemand zuvorgekommen ist. Nun müssen sie die vielen Schutzzauber überwinden, die den Stein der Weisen sichern sollen. Zuerst kommen sie mit der Musik einer Holzflöte an Fluffy vorbei und springen durch die Falltür in eine gefährliche Schlingpflanze, die aber mit Licht zu besiegen ist, welches Hermine herbei zaubert. Dann gelangen sie in einen Raum, in dem Schlüssel wie Schmetterlinge an der Decke fliegen � einer davon passt zu der Tür, durch die sie gehen müssen. Harry erkennt den Richtigen daran, dass er schon so alt ist, und sie gelangen auf ein riesiges Schachbrett mit lebendigen Figuren. Ron, der Beste im Zaubererschach, leitet sie an, als sie die Plätze von Schachfiguren einnehmen und das Spiel beginnt. Ron opfert sich und wird geschlagen, damit Harry das Spiel gewinnen und mit Hermine weitergehen kann. Als nächstes stoßen sie auf 7 Zaubertränke, von denen einer ihnen hilft, durch die Flammen zu gehen, die zum nächsten Raum führen. Hermine enträtselt die seltsamen Hinweise, mit denen man den richtigen Trank von den tödlichen Tränken unterscheiden kann, und weil der Trank nur noch für einen reicht, geht Harry weiter und schickt Hermine los, um Ron zu helfen und Dumbledore rufen zu lassen. In der Kammer dahinter findet Harry den Spiegel Nerhegeb � und Professor Quirrel.
Dieser erklärt Harry, dass er derjenige war, der versucht hatte, ihn beim Quidditch durch einen verfluchten Besen umzubringen � dadurch, dass Hermine ihn gestoßen hatte, war der Bann gebrochen worden. Snape hatte versucht, einen Gegenfluch zu sprechen, woran Hermine ihn dann aber auch hinderte. Quirrel gibt zu, den Troll in die Schule gelassen zu haben, um den Stein in der Zeit zu suchen. Snape hatte ihn im Verdacht und war ihm gefolgt, wobei er von Fluffy gebissen wurde. Snape würde Harry zwar hassen, wie er auch Harrys Vater gehasst hat, als sie zusammen in Hogwarts waren, aber umbringen wollte er ihn nie.

Und nun will Quirrel das letzte Rätsel lösen, das ihn noch vom Stein der Weisen trennt. Der Spiegel soll ihn zum Stein führen, er weiß aber nicht, wie. Da hört Harry eine Stimme von Quirrels Rückseite und entdeckt sein schreckliches Geheimnis: An Quirrels Hinterkopf sieht er, nachdem der Professor den Turban abgewickelt hat, das Gesicht Voldemorts. Dieser nutzt Quirrels Körper, um zu überleben, weil er kaum noch genug Kraft hat und vom Einhornblut auch nicht stark genug wäre, um einen eigenen Körper zu besitzen. Er zwingt Harry, in den Spiegel zu blicken. Im Spiegel sieht Harry sich selbst, wie er den Stein in seine Hosentasche steckt � und genau da befindet sich der Stein plötzlich auch. Voldemort erkennt dies und befiehlt Quirrel, Harry zu ergreifen. Aber der Professor kann Harry nicht anfassen, ohne sich dabei die Haut zu verbrennen. Er versucht, Harry zu verfluchen, aber der drückt ihm die Hand ins Gesicht und kann den Fluch noch eben abwehren, doch der Kampf entkräftet ihn und er wird bewusstlos.
Als er wieder zu sich kommt, liegt er im Krankenflügel und Dumbledore ist bei ihm. Der Professor erzählt ihm, dass er im letzten Moment noch dazugekommen war, um Quirrel zu töten, und dass Voldemort jetzt fürs Erste aufgehalten ist. Der Stein der Weisen wurde vernichtet. Dumbledore erklärt Harry, dass Quirrel mit der Seele von Voldemort ihn nicht berühren konnte, weil seine Eltern ihn mit ihrer Liebe geschützt hätten. Außerdem verrät er ihm, dass er ihm den Tarnumhang geschickt hatte und dass Snape und Harrys Vater sich noch nie leiden konnten, dass Harrys Vater aber einmal Snape das Leben gerettet hatte, weshalb Snape nun versuchte, diese Schuld wieder zu begleichen, indem er Harrys Leben schützte. Der Trick mit dem Spiegel war auch Dumbledores Idee: Nur wer den Stein finden, aber nicht benutzen will, würde ihn bekommen.
Nachdem Harry auch noch Besuch von Ron und Hermine bekommen und ihnen alles erzählt hat, kommt Hagrid, der ein sehr schlechtes Gewissen hat, weil er glaubt, durch sein Verplappern an allem Schuld zu sein. Als Entschuldigung hat er Harry ein Fotoalbum mit Zauberbildern von seinen Eltern zusammengestellt.

Am nächsten Tag findet das Fest zur Schulmeisterschaft statt, die in diesem Jahr � mal wieder � Slytherin gewonnen hat. Jedoch hat Professor Dumbledore kurz vor der Siegerehrung noch ein paar Punkte zu vergeben: An Ron für die beste Schachpartie, die je in Hogwarts gespielt wurde, an Hermine für den Einsatz von Logik beim Zaubertrankrätsel und an Harry für seine Unerschrockenheit und seinen Mut. Damit haben Slytherin und Griffindor auf einmal gleich viele Punkte.
Und dann verleiht Dumbledore noch ein paar Punkte für Mut � nicht für den Mut, den man braucht, um sich seinen Feinden entgegenzustellen, sondern den, den man braucht, um sich seinen Freunden entgegenzustellen � an Neville! Griffindor hat den Hauspokal gewonnen und Harry, Ron, Hermine und Neville werden wie Helden gefeiert.
Am Ende eines langen und aufregenden Schuljahres fahren die Schüler in die Sommerferien. Zwar wurden alle ermahnt, in den Ferien nicht zu zaubern, aber von den Dursleys weiß das ja keiner, und so hat Harry diesmal überhaupt keine Angst, zu Hause von seinem Stiefbruder Dudley belästigt zu werden.

2 Teil - ...die Kammer des Schreckens

m Ligusterweg 4 verbringt Harry Potter nur widerwillig seine Schulferien, aber es bleibt ihm nichts anderes übrig. An seinen 12. Geburtstag hat natürlich keiner in der Familie Dursley gedacht � alle denken an einen wichtigen Geschäftsabschluss, den Mr. Dursley beim Abendessen mit dem Ehepaar Mason besiegeln will. Harry soll wie üblich bei solchen Anlässen in seinem Zimmer sitzen und so tun, als gäbe es ihn nicht. Jedoch erwartet ihn in seinem Zimmer schon ungewöhnlicher Besuch: Dobby, ein Hauself mit riesigen Fledermausohren, einem schmuddeligen Kissenbezug als Bekleidung und tellergroßen Augen. Er ist seiner Familie ausgerissen. Dafür bestraft er sich ständig selbst, indem er seinen Kopf vor die Wand schlägt, und dummerweise macht er ziemlich viel Lärm dabei. Dobby verehrt Harry sehr als Sieger über Lord Voldemort und möchte ihn davon abhalten, zurück nach Hogwarts zu gehen, da er von einer Verschwörung gehört hat, die eine große Gefahr für Harry darstellt. Um Harry Hogwarts zu vermiesen, hat er sogar die Briefe seiner Freunde zurückgehalten, verplappert er sich. Als Harry darauf besteht, nach Hogwarts zurückzukehren, saust Dobby hinunter und lässt den großen Nachtisch von Tante Petunia schweben, um Harry zu zwingen, nicht nach Hogwarts zu gehen. Harry lässt sich nicht erpressen und schon liegt der Nachtisch auf dem Boden. Der Hauself verschwindet. Zu allem Übel fliegt plötzlich noch eine Eule mitten in die völlig aufgelösten Dursleys und ihren Besuch, die eine Nachricht vom Zaubereiministerium bringt. Während die Masons wütend das Haus verlassen, liest Harry, dass der Zauber im Ligusterweg ihm zugeschrieben wird und er nicht ein weiteres Mal außerhalb der Schule zaubern darf, weil er sonst einen Schulverweis bekommt. Da nun auch die Dursleys vom Zauberverbot wissen und stinksauer auf Harry sind, wird er in seinem Zimmer eingeschlossen und vor dem Fenster wird sogar ein Gitter angeschraubt. Die Dursleys wollen ihn nie wieder nach Hogwarts lassen.

In einer der nächsten Nächte wird Harry geweckt, weil Ron Weasley und seine Brüder Fred und George in einem verzauberten fliegenden Ford Anglia vor seinem Fenster schweben. Sie reißen das Gitter ab und entführen Harry, obwohl Onkel Vernon sogar noch wach wird und versucht, Harry festzuhalten. Das Ziel des alten Ford ist der Fuchsbau, das kunterbunt zusammengewürfelte Haus der Weasleys, in dem Mrs. Weasley schon sorgenvoll und zornig auf die heimlichen Ausreißer wartet. Nach dem ersten Donnerwetter ist sie aber wieder versöhnlich gestimmt und Harry verbringt den schönsten Monat seines Lebens im Fuchsbau, in dem man den Garten von Gnomen befreien muss, ein Ghul auf dem Dach wohnt, das Geschirr sich selber wäscht und Harry so richtig verwöhnt wird.

Dann kommen die Briefe von Hogwarts mit den Listen von Dingen, die sie für das neue Schuljahr brauchen, und die Weasleys reisen mit Flohpulver in die Winkelgasse. Dazu muss man in einen Kamin steigen, das Flohpulver verstreuen und den Namen des Ziels sagen. Weil er aus Versehen Ruß einatmet und hustet, als er den Namen ausspricht, landet Harry nicht in der Winkelgasse, sondern in der verruchten Nokturngasse in einem zwielichtigen Zauberladen. Dort beobachtet er heimlich, wie Draco Malfoy und sein Vater Lucius das Geschäft betreten. Mr. Malfoy will ein paar Dinge verkaufen, die er verbotenerweise besitzt, da das Zaubereiministerium zur Zeit intensive Hausdurchsuchungen macht.
Als die Malfoys den Laden verlassen, schleicht sich auch Harry hinaus. Draußen begegnet er zum Glück Hagrid, der ihn in die Winkelgasse bringt. Hier trifft er auch die völlig aufgelösten Weasleys und Hermine mit ihren Eltern. Nach einem gemütlichen Einkaufsbummel treffen sich alle im Buchladen. Dort stellt gerade der berühmte und von den Damen umschwärmte Zauberer Gilderoy Lockhart seine Biographie vor. Begeistert vom Presserummel lässt er sich mit Harry fotografieren und schenkt ihm alle seine Bücher mit dem Hinweis, dass er ab sofort der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts ist.
Es kommt zu einem Streit, als Mr. Malfoy Rons Vater beleidigt, indem er darauf herumreitet, dass die Weasleys so arm sind. Er nimmt der kleinen Ginny Weasley ein Buch aus der Hand und lästert darüber, dass es schon gebraucht ist, bis eine peinliche Prügelei beginnt. Hagrid muss die Streitenden trennen.

Ein paar Tage später reisen die Weasleys mit Harry im Ford Anglia zum Bahnhof, wo der Zug nach Hogwarts abfährt. Alle gehen nacheinander durch die Absperrung zum Gleis 9 ¾, aber als Ron und Harry durchgehen wollen, ist sie verschlossen. In ihrer Not, nicht nach Hogwarts zu können, beschließen sie kurzerhand, mit dem Ford Anglia zu fliegen. Leider versagt bei dem Auto zunächst der Unsichtbarkeits-Servoantrieb, und als sie kurz vor Hogwarts sind, auch der Motor. Die Jungen stürzen ab und landen vor einem großen Baum, der sich dummerweise als Peitschende Weide herausstellt und mit seinen knorrigen Ästen auf die Beiden einschlägt, so dass sie sich kaum retten können. Das Auto flieht in den nahen verbotenen Wald und Rons Zauberstab zerbricht, aber sie kommen noch relativ unbeschadet in der großen Halle an, wo gerade die neuen Schüler auf die Häuser verteilt werden. Gerade wiegen sie sich in Sicherheit, als Snape sie in sein Zimmer befiehlt. Muggel haben das Auto gesehen und Snape hat den Schaden an der Peitschenden Weide entdeckt, und er verspricht ihnen den Rausschmiss aus der Schule. Auch Prof. McGonagall und Prof. Dumbledore kommen zu Snape ins Zimmer, und in Gedanken packen Harry und Ron schon wieder ihre Koffer. Jedoch fällt die Strafe ungewöhnlich mild aus � sie dürfen nicht am Festmahl teilnehmen und bekommen Strafarbeiten, jedoch keinen Punktabzug für das Haus und auch keinen Schulverweis. Als sie abends in das Griffindor-Zimmer kommen, hat sich ihre Tat schon herumgesprochen und sie werden außer von Percy und Hermine wie Helden gefeiert.
Ganz so glimpflich kommen die Beiden dann aber doch nicht davon. Am nächsten Morgen bekommt Ron von seiner Mutter einen der gefürchteten Heuler (ein schreiender Brief) und wird zum Gespött der Leute.

In Kräuterkunde lernt die Klasse den Umgang mit den heilenden, aber auch sehr gefährlichen Alraunen-Pflanzen, und Harry lernt seinen neuesten und immer mit Fotoapparat ausgestatteten Fan Colin Creevey kennen. Der eitle Schönling Prof. Lockhart missversteht Harrys Tun eigentlich grundsätzlich falsch und denkt, Harry stünde so gern im Rampenlicht wie er selbst. Daher verspricht er Colin sogar eine Autogrammkarte von ihm und Harry, verrät Harry dann aber gönnerhaft, dass er auf einen späteren Zeitpunkt seiner Karriere warten sollte, bis er weitere Autogramme verteilt, während er selbst, wie Ron bemerkt, alles unterschreibt, was nicht lang genug still hält. In seiner ersten Unterrichtsstunde beweist er seinen Schülern, dass er zwar große Reden schwingen, aber nicht einmal mit relativ harmlosen Wichteln umgehen kann. In seinen Büchern beschreibt er zwar, wie er Werwölfe, Todesfeen, Trolle und Vampire besiegte, aber daran glaubt kaum noch jemand. Nur Hermine ist noch sehr angetan von dem schönen Professor, aber Harry versucht, ihm aus dem Weg zu gehen, wo er nur kann.

Das erste Quidditch-Training der Griffindor-Mannschaft wird von den Slytherins unterbrochen, die Draco Malfoy als ihren neuen Sucher eingestellt haben, nachdem dessen Vater großzügig der ganzen Mannschaft die neuesten Rennbesen spendiert hat. Es kommt auf dem Feld zum Streit, bei dem Draco Hermine ein Schlammblut nennt. Ron will ihn dafür mit einem Fluch bestrafen, der aber wegen seines zerstörten Zauberstabs nach hinten losgeht, so dass der Arme für die nächsten Stunden Schnecken spuckt. Harry versteht nicht, wieso Ron so stark auf das Wort Schlammblut reagiert hat, und erfährt von Hagrid und Ron, dass dies ein besonders gemeiner Ausdruck für Kinder von nicht-magischen Eltern ist.
Als die Drei wieder zurück in die Schule kommen, werden Ron und Harry zu ihren Strafarbeiten geschickt. Harry muss stundenlang mit Gilderoy Lockhart Fanpost beantworten. Am Ende der Arbeit hört er eine hasserfüllte Stimme, die davon spricht, ihn töten zu wollen. Lockhart hört die Stimme aber nicht.
Als Harry in Hausmeister Filchs Büro muss, entdeckt er einen Schnellzauberkurs, aus dem hervorgeht, dass Filch ein Squib, ein Nicht-Magiebegabter aus einer Magierfamilie ist. Der Hausgeist von Griffindor, der fast kopflose Nick, bewahrt Harry vor einer Strafe. Zum Dank dafür verspricht Harry, auf Nicks Todestagsfeier zu kommen. Diesen Entschluss bereuen Harry, Ron und Hermine jedoch spätestens beim Anblick der vergammelten Speisen, die zu diesem Anlass gereicht werden, und sie verschwinden schnell wieder von dem Fest, um zur Halloween-Feier der Schüler zu gehen. Auf dem Weg dahin hört Harry jedoch wieder die unheimliche Stimme aus einer Wand. Die beiden anderen hören nichts, folgen Harry aber trotzdem, der die Stimme in der Wand verfolgt, bis sie vor einem schrecklichen Anblick stehen: an einer Wand steht geschrieben, dass die Kammer des Schreckens geöffnet wurde und dass die Feinde des Erben sich in Acht nehmen sollen. Darunter hängt versteinert die Katze von Filch über einer Wasserlache. Zufällig kommen auch andere Schüler vorbei und die drei Freunde werden zunächst verdächtigt, aber Dumbledore ist der Ansicht, dass kein Schüler einen so starken Fluch aussprechen könnte.
Die Alraunen, die den Fluch brechen könnten, sind noch nicht groß genug, weshalb Filch noch eine Weile auf seine Katze verzichten muss und den Schülern das Leben schwer macht. Alle in der Schule sind sehr beunruhigt, ganz besonders Rons kleine Schwester Ginny ist ständig den Tränen nahe. In einer Geschichtsstunde erfahren sie endlich, was es mit der Kammer des Schreckens auf sich hat: Der Legende nach hatten die vier Gründer von Hogwarts eine Auseinandersetzung, da der Zauberer Slytherin nur noch reinblütige Schüler aufnehmen wollte. Schließlich verließ er die Schule und hinterließ die Kammer des Schreckens, die nur sein wahrer Erbe finden könne, um mit dem darin eingesperrten Monster die nicht reinblütigen Schüler und Squibs von der Schule zu vertreiben. Einige Schüler kommen auf die Idee, dass Harry dieser Erbe Slytherins sein könnte, und auch er selbst hat Angst davor, da der sprechende Hut ihn ja anfangs gern in das Slytherin-Haus stecken wollte.

Um dem Geschehen auf die Spur zu kommen, untersuchen die Freunde den Tatort und finden dort Spinnen, die versuchen, aus der Schule zu flüchten. In einer nahen defekten Mädchentoilette, wo der Geist eines verstorbenen missmutigen Mädchens, der maulenden Myrte, wohnt, planen sie, wie sie Draco Malfoy, den sie für den Erben Slytherins halten, ausfragen können. Dazu besorgt sich Hermine ein Rezept vom Vielsaft-Trank, der einen Menschen für eine bestimmte Zeit in jemand anderen verwandelt. Die Herstellung ist allerdings kompliziert und dauert einen Monat.

Beim ersten Quidditch-Spiel des Schuljahres spielt Griffindor gegen Slytherin auf ihren neuen Besen. Das Spiel verläuft katastrophal für Griffindor, nicht zuletzt, weil Harry ständig von einem Quaffel bedroht wird, der normalerweise alle Spieler gleichmäßig angreifen sollte. Schließlich bricht ihm der Quaffel sogar den Arm, als er von Draco abgelenkt wird, aber er kann mit letzter Kraft den Schnatz fangen und gewinnt das Spiel.
Gegen Harrys ausdrücklichen Wunsch versucht sich Gilderoy Lockhart dann an der Heilung des Armes � er schafft es auch tatsächlich, die Schmerzen verschwinden zu lassen, aber mit ihnen verschwinden auch alle Knochen aus Harrys Arm, so dass er für ein schmerzhaftes Knochenwachsen in die Krankenstation muss. Hier wird er in der Nacht geweckt � Dobby ist wieder da. Er ist todunglücklich, dass Harry doch in Hogwarts ist, und warnt ihn wieder vor der großen Gefahr. Dabei gibt er zu, dass er die Absperrung im Bahnhof und den Quaffel verzaubert hatte, um Harry von Hogwarts fernzuhalten. Er weiß von der Kammer des Schreckens, kann Harry aber nichts davon erzählen, nur, dass sie bereits einmal geöffnet wurde. Außerdem erfährt Harry, dass Hauselfen nur Kissenbezüge tragen, da dies das Zeichen ihrer Sklaverei ist. Sobald der Besitzer ihnen auch nur eine Socke schenkt, sind sie frei.
Plötzlich kommt jemand in die Krankenstation und Dobby verschwindet wieder. Dumbledore und Prof. McGonagall tragen den versteinerten Colin Creevey herein, der mit der erhobenen Kamera dem Monster aus der Kammer des Schreckens begegnet sein musste.
Am nächsten Tag ist Harrys Arm wieder soweit in Ordnung, dass er die Krankenstation verlassen kann. Er, Ron und Hermine beginnen angesichts der neuesten Ereignisse damit, den Vielsaft-Trank zu brauen. Mit einem Ablenkungsmanöver von Harry klaut Hermine sogar Zutaten aus Snapes Schrank.
Zwischendurch sorgt aber die Ankündigung für Abwechslung, dass ein Duellierclub gegründet werden soll. Unglücklicherweise stellt sich heraus, dass Lockhart und Snape die Lehrer sind, und so kommt es, dass sich nach einigen misslungenen Vorführungen, bei denen Lockhart mal wieder seine Unfähigkeit beweist, die Schüler gegenseitig duellieren und Harry Draco gegenübersteht, der mit allen fiesen Tricks kämpft und schließlich eine Schlange auf Harry hetzt. Harry schreit die Schlange an, die sich gerade auf Justin Finch-Fletchley, einen Jungen aus seinem Kräuterkunde-Unterricht stürzen will, und aus irgendeinem Grund hört die Schlange auf ihn, aber die Schüler sind trotzdem entsetzt. Ron und Hermine zerren den verständnislosen Harry aus der Halle und erklären ihm, wie es sich für sie dargestellt hatte: Plötzlich hatte Harry in der Schlangensprache gesprochen und es sah aus, als hätte er die Schlange auf Justin gehetzt. Ron erklärt Harry, dass nur sehr wenige Zauberer die Schlangensprache, Parsel, sprechen, und dass auch Slytherin ein Parselmund war, was Harry nun sehr verdächtig mache, der Erbe des Slytherin zu sein. Harry ist sich selbst nicht sicher.
Am nächsten Tag ist er auf der Suche nach Justin, um sich zu entschuldigen, als er ihn leblos im Gang findet, neben ihm der Hausgeist von Griffindor in einem ebenso leblosen Zustand. Alle halten Harry für den Übeltäter und er wird in Dumbledores Büro gerufen. Dort ist er noch eine Weile allein und nutzt die Zeit, um den sprechenden Hut noch einmal zu fragen, in welches Haus er gehört. Der sagt ihm wieder, er hätte in Slytherin groß werden können. Dann beobachtet Harry, wie der Vogel im Büro in Flammen aufgeht. Erschrocken will er dem gerade hereintretenden Dumbledore alles erklären, als der schon sagt, dass Fawkes, der Vogel, ein Phönix ist, der irgendwann in Flammen stirbt und aus der Asche neu ersteht. Ein Phönix habe große Kräfte und seine Tränen heilen Wunden. Dumbledore glaubt Harry, dass er nichts mit den Angriffen zu tun hat, aber die nächsten Tage werden fürchterlich, da ihm fast alle Schüler aus dem Weg gehen und alle in Angst leben.
In den Weihnachtstagen sind fast alle Schüler zu Hause. Die drei Freunde nutzen die Gelegenheit, den Vielsaft-Trank bei der Maulenden Myrte in der Mädchentoilette fertig zu stellen. Nur bei Hermine gelingt die Verwandlung nicht, da sie aus Versehen ein Tierhaar statt das des Menschen, in den sie sich verwandeln will, verwendet hat. Ron und Harry verwandeln sich jedoch in Crabbe und Goyle und können Draco Malfoy ausfragen. Sie erfahren, dass Draco nicht wie vermutet der Erbe Slytherins ist, dass er auch nicht weiß, wer es ist, dass aber die Kammer vor 50 Jahren schon einmal geöffnet wurde und dass dabei ein Mädchen starb. Gerade noch rechtzeitig, bevor sie sich zurück verwandeln, können Ron und Harry zu Hermine in die Mädchentoilette zurück kehren. Hermine hat allerdings ein Fell bekommen und muss für einige Wochen in die Krankenstation.
Einige Tage später überschwemmt Myrte ihre Toilette aus Ärger und Kummer darüber, dass jemand ein Buch auf sie geworfen hat. Harry nimmt das Buch, einen 50 Jahre alten Kalender von einem T. V. Riddle, an sich, obwohl es unbeschrieben ist. Ron weiß, dass Riddle vor 50 Jahren eine Auszeichnung bekommen hat, und sie vermuten, dass er denjenigen gefangen hatte, der damals die Kammer des Schreckens öffnete.
Am Valentinstag beschert Lockhart die Schule mit Gedichte singenden Zwergen. Einer davon stellt Harry vor einer Klasse und singt ihm ein Liebeslied, doch der will flüchten und verliert dabei fast das Buch von Riddle. Dabei fällt es in eine Tintenlache, ist anschließend aber unbefleckt. Harry kommt auf die Idee, in den Kalender zu schreiben � und er antwortet. Das Tagebuch-Ich von Tom Vorlost Riddle, einem Schüler von Hogwarts, der ein Halbblut war und im Waisenhaus aufwuchs, lässt Harry in seine Erinnerungen eintauchen. Harry beobachtet den jungen Riddle vor 50 Jahren, der nach der ersten Öffnung der Kammer des Schreckens sieht, wie Rubeus Hagrid als Junge versucht, eine riesige schwarze Spinne zu verstecken. Obwohl Hagrid behauptet, dass diese Spinne nicht für die Angriffe verantwortlich sei, ist sich Harry nun sicher, dass Hagrid die Kammer vor 50 Jahren geöffnet hatte, denn dessen Vorliebe für gefährliche Tiere ist ihm ja schon lange bekannt, und schließlich war Hagrid in seiner Jugend aus irgendeinem Grund von der Schule verwiesen worden. Aber Hagrid selbst zu fragen, finden die Freunde doch zu gewagt.

Das Wählen der Fächer für das nächste Schuljahr lenkt die Schüler eine Weile ab. Dann wird Harrys Zimmer von einem Unbekannten durchwühlt und das Tagebuch von Tom Riddle wird gestohlen. Am Tag des nächsten Quidditch-Spiels gegen Hufflepuff hört Harry jedoch wieder die unheimliche Stimme, als er mit Ron und Hermine unterwegs zum Spiel ist. Hermine hat plötzlich eine Idee und verschwindet zur Bibliothek. Die beiden Jungen gehen zum Spielfeld, doch kaum hat das Spiel begonnen, stürmt Prof. McGonagall das Feld und sagt es ab. Sie führt Harry und Ron in die Krankenstation, wo sie die neuesten Opfer des Monsters finden: eine Schülerin von Ravenclaw - und Hermine, die mit einem Spiegel in der Hand gefunden wurden.
Sofort werden sehr strenge Regeln aufgestellt: Kein Schüler darf mehr allein in Hogwarts unterwegs sein, alle abendlichen Veranstaltungen und Quidditch werden gestrichen. Ron und Harry wissen aber, dass sie jetzt handeln und Hagrid fragen müssen. Sie stehlen sich mit Hilfe von Harrys Tarnumhang aus dem Schloss und werden von einem nervösen Hagrid empfangen, doch bevor sie Fragen stellen können, tauchen schon Prof. Dumbledore und der Minister für Zauberei, Cornelius Fudge, in der Hütte auf. Ron und Harry verschwinden unter dem Tarnvorhang und kauern sich in eine Ecke. Hagrid beteuert gegenüber dem erregten Fudge, mit den Angriffen nichts zu tun zu haben, was ihm Dumbledore auch glaubt. Fudge sieht sich jedoch unter Druck und will handeln � und Hagrid ins Zauberergefängnis Askaban schicken. Im gleichen Moment stürmt Lucius Malfoy in die Hütte. Er hat einen von allen Schulräten unterschriebenen Brief bei sich, der Dumbledore entmachtet, und kostet seinen Triumph aus. Als die drei die Hütte verlassen, macht Dumbledore noch eine wohl für Ron und Harry gedachte Anmerkung, dass er die Schule niemals ganz verlassen würde, so lange noch jemand ihm die Treue hält, und Hagrid erklärt dem scheinbar leeren Raum, dass man alles herausfinden könne, indem man den Spinnen folgt.
Nach Dumbledores Fortgehen fühlt sich Draco Malfoy als neuer Herr von Hogwarts, aber alle anderen sind von Furcht erfüllt. In einer Kräuterkundestunde sehen Harry und Ron wieder Spinnen. Sie sind in Richtung auf den verbotenen Wald unterwegs. Ihr Entschluss steht trotz Rons Ekel vor Spinnen beim Anblick von Hermines leerem Platz fest: Am Abend ziehen sie den Tarnumhang über, holen Hagrids Hund Fang aus der Hütte und gehen in den verbotenen Wald. Hier stoßen sie auf den alten Ford Anglia, der sich zutraulich von ihnen streicheln lässt, als sie plötzlich von zwei riesigen Spinnen gepackt, hochgehoben und weggeführt werden. Die Spinnen bringen sie zu einer Versammlung weiterer riesiger Artgenossen, und sie rufen ihren Vater Aragog. Aragog war die Spinne, die Hagrid als Kind großgezogen und nach den Mordvorwürfen im Wald versteckt und geschützt hatte. Harry rafft seinen Mut zusammen und fragt Aragog aus. Sie erfahren, dass er nicht das Monster aus der Kammer des Schreckens war, sondern etwas, wovor Spinnen große Angst haben und wovon sie nicht reden. Das Mädchen, dass damals tot in der Toilette gefunden wurde, habe nicht er, sondern das Monster umgebracht. Dann aber ist die Geduld Aragogs erschöpft und er will seinen Söhnen und Töchtern Harrys und Rons Fleisch nicht vorenthalten. In letzter Sekunde fährt der alte Ford auf die Lichtung, wirft die Spinnen um und lässt Ron und Harry bei weit geöffneten Türen einsteigen. Trotz der großen Gefahr, die das Abenteuer mit sich gebracht hat, sind sie einen Schritt weitergekommen: Sie wissen von Hagrids Unschuld. Und plötzlich erkennen sie auch, dass das Mädchen, das vor 50 Jahren starb, die Maulende Myrte sein muss, die noch immer an der Stätte ihres Todes weilt.
Wegen der scharfen Sicherheitsbestimmungen können Harry und Ron Myrte nicht besuchen und ausfragen, und am nächsten Tag vermiest ihnen die Ankündigung von Prüfungen völlig die Stimmung. Prof. McGonagall verspricht aber auch, dass in einigen Tagen die Alraunen reif genug für die Heilung der Versteinerten seien. Beim Frühstück will Ginny Ron und Harry etwas Wichtiges mitteilen, wird aber von Percy unterbrochen.
Harry und Ron schleichen sich trotz allem zur Toilette von Myrte, werden aber von Prof. McGonagall erwischt und reden sich damit heraus, dass sie Hermine im Krankenflügel besuchen wollten. Also besuchen sie tatsächlich Hermine und finden in ihrer zusammengeballten Hand einen Zettel aus der Bibliothek. Darauf steht, dass der Basilisk, der König der Schlangen, Hunderte Jahre alt und viele Meter lang werden kann. Sein Blick tötet denjenigen, der ihm direkt in die Augen sieht, und seine giftigen Zähne sind nicht minder tödlich. Selbst die Spinnen fliehen vor dem Basilisken. Harry und Ron wissen nun, was das Monster in der Kammer des Schreckens ist und warum nur Harry die Stimme der Schlange gehört hat.
Hermine hatte auch erkannt, wie sich der Basilisk in Hogwarts fortbewegt hatte, nämlich durch Rohre in der Wand. Dass die Angegriffenen durch den Blick des Basilisken nicht gestorben waren, war Glück: Sie alle hatten ihn nicht direkt angesehen, sondern nur durch eine Spiegelung im Wasser, durch einen Fotoapparat, durch den fast kopflosen Nick oder � wie Hermine, die die Gefahr schon erkannt hatte � durch einen Spiegel.
Als Ron und Harry dies den Lehrern mitteilen wollen, belauschen sie deren aufgeregtes Gespräch: Ginny Weasley ist entführt worden und die Nachricht an der Wand lautet nun "Ihr Skelett wird für immer in der Kammer liegen".
Die Lehrer schicken Gilderoy Lockhart, den Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste, der sich immer mit seinen Fähigkeiten brüstet, um die Kammer zu finden und das Monster zu besiegen, aber als Ron und Harry ihn aufsuchen, um ihm zu sagen, was sie wissen, packt er gerade seine Sachen. Er gesteht, dass alle Heldentaten, von denen er in seinen Büchern berichtet, von anderen Hexen und Zauberern vollbracht wurden, die er aber mit einem Vergessenszauber belegte, um ihre Geschichten zu übernehmen. Gerade will er auch Ron und Harry mit so einem Zauber belegen, als Harry ihn mit einem Zauberspruch entwaffnet und die Jungen ihn zwingen, mit ihm zu Myrtes Toilette zu gehen. Dort ist der Eingang, ein Waschbecken, schnell gefunden, und Lockhart muss vorgehen. Sie gelangen über eine lange Rutsche bis tief unter die Mauern von Hogwarts und finden dort in einem Tunnel eine alte, viele Meter lange Schlangenhaut. Panisch will sich Lockhart nun befreien und greift nach Rons geknicktem Zauberstab, um jetzt endlich seinen Vergessenszauber anzuwenden � aber der richtet sich gegen ihn selbst, so dass er nicht mehr weiß, wer er ist. Durch den Zauber kommt es aber auch zu einer Explosion im Tunnel, durch die Felsbrocken von der Decke stürzen und Harry von den anderen getrennt wird. Er beschließt, allein zur Kammer des Schreckens vorzudringen und Ginny zu suchen, während Ron versucht, die Steine zur Seite zu räumen.

In einer riesigen Höhle mit einer großen Figur von Salazar Slytherin findet Harry die leblose Ginny � und Tom Riddle, der immer noch ein Junge ist wie in seinem Tagebuch. Er nimmt Harrys Zauberstab an sich und hilft Harry nicht, als der ihn bittet, ihm mit Ginny zu helfen. Da begreift Harry, dass Riddle ihn ausgetrickst hat. DasTagebuch-Ich von Riddle zieht aus der kleinen Ginny seine Kraft, während sie dem Tode immer näher kommt. Tom Riddle, Kind einer direkten Enkelin von Slytherin und eines Muggels, hatte sich schon als Jugendlicher den Namen Lord Voldemort zugelegt. Als er selbst in Hogwarts war, hatte er es nicht geschafft, die Schule mit Hilfe des Basilisken von den Muggelgeborenen zu reinigen, und so hatte er Hagrid erfolgreich der Taten beschuldigt und sein Tagebuch hinterlassen, damit er eines Tages jemanden manipulieren und sein Werk beenden könne. Ginny Weasley hatte das Tagebuch gefunden und sich ihm anvertraut, und schließlich hatte er Besitz von ihr ergriffen und sie die Kammer öffnen lassen. Ginny hatte auch die Nachricht an die Wand geschrieben und Filchs versteinerte Katze aufgehängt, ohne es zu wissen. Als sie begann zu verstehen, warf sie das Tagebuch ins Klo � wo es schließlich von Harry gefunden wurde.
Jetzt will Riddle alias Voldemort wissen, wie es Harry gelingen konnte, damals zu überleben und beim dem Angriff nur mit einer Narbe davon zu kommen. Harry erzählt, dass es die Liebe seiner Mutter war, die ihn geschützt hatte. Er will Harry töten, um seinem zukünftigen Ich den Weg frei zu machen. Harry versucht, Riddle zu verunsichern, indem er sagt, Lord Voldemort wäre niemals so ein mächtiger Zauberer wie Dumbledore, und dieser Satz bewirkt, dass der Phönix Fawkes auf einmal mitsamt dem sprechenden Hut erscheint. Auch Riddle rüstet zum Kampf: Er ruft in der Schlangensprache nach dem Basilisken und befiehlt ihm, Harry zu töten.
Harry traut sich nicht, die Augen vor dem tödlichen Blick zu öffnen, doch Fawkes sticht der Schlange mit seinem Schnabel die Augen aus und Harry muss sich nun noch gegen die Giftzähne zur Wehr setzen. Da fällt aus dem sprechenden Hut ein großes Schwert, welches Harry packt und dem Basilisken in den Hals rammt � zu spät, denn er hat bereits einen Biss mit dem giftigen Zahn abbekommen und spürt, wie seine Lebensgeister ihn verlassen, obwohl der den Zahn aus der Wunde ziehen kann. Zum Glück vergießt Fawkes heilende Tränen auf Harrys Wunde. Während Riddle sich über seinen Sieg freut, schließt sich die Wunde, und Harry kann den giftigen Zahn in das Tagebuch stoßen, woraufhin Riddles Tagebuch-Ich verschwindet und eine völlig verstörte und schuldbewusste Ginny wieder zu Kräften kommt. Mit Hilfe des starken Fawkes gelangen Ron, Ginny, Harry und der verwirrte Lockhart wieder in die Toilette der maulenden Myrte, und gemeinsam eilen sie in McGonagalls Büro, wo schon alle Lehrer und die bestürzten Weasleys versammelt sind.
Harry erzählt seine Geschichte und Dumbledore erkennt, dass Ginny unschuldig ist und nur manipuliert wurde, obwohl das Tagebuch zerstört ist und keinen Beweis mehr darstellt. Er lässt ein Fest vorbereiten und will sich noch mit Harry allein unterhalten, denn diesen plagen immer noch Zweifel, ob er nicht doch ins Haus Slytherin gemusst hätte. Dumbledore erklärt ihm, dass Harry zwar viele der in Slytherin gefragten Fähigkeiten besitzt, aber dass nicht die Fähigkeiten, sondern die Entscheidungen einen Menschen zu dem machen, was er ist, und dass Harry deshalb in Griffindor am richtigen Platz sei. Außerdem habe er das Schwert des großen Godric Griffindor aus dem sprechenden Hut gezogen, was niemals einem Slytherin gelungen wäre.
Mr. Malfoy, seinen Hauselfen Dobby im Schlepptau, stürmt wütend das Büro, da er doch denkt, dass Dumbledore von seinem Posten enthoben ist. Doch Dumbledore klärt ihn auf, dass die Schulräte ihn gebeten hätten, zurück zu kehren, nachdem Ginny verschwunden war. Mehrere von ihnen hätten sich außerdem zu der Unterschrift auf dem Rücktrittsschreiben erpresst gefühlt...
Dobby signalisiert Harry, dass das Tagebuch von Tom Riddle einmal Malfoy gehört hat. Da erkennt er, dass Malfoy es in Ginnys Buch gelegt haben muss, als er es in der Buchhandlung an sich nahm. Malfoy leugnet das, verlässt aber wutschnaubend das Büro. Harry hat noch eine Idee und zieht sich eine Socke aus, die er über das Tagebuch stülpt. Damit rennt er Malfoy nach, um ihm sein Eigentum wieder zu geben. Der schleudert die Socke von sich � direkt in Dobbys Arme, der dadurch befreit ist. Malfoy ist wütend auf Harry und will ihm einen Fluch entgegenschleudern, aber der befreite Hauself richtet sich gegen seinen ehemaligen Herren und schützt Harry.
Das Abschiedsfest wird großartig, weil alle Versteinerten wieder geheilt sind, weil die Schüler nun keine Angst mehr vor Harry haben und sich sogar entschuldigen, weil Hagrid aus Askaban zurückkehrt und weil Harry und Ron für die Rettung Ginnys jeweils 200 Punkte für die Hausmeisterschaft bekommen und Griffindor dadurch gewonnen hat.
Zum Abschied erklärt Harry sicherheitshalber seinem Freund Ron noch, wie man ein Telefon benutzt, damit er nicht wieder den ganzen Sommer über allein mit den Dursleys sein muss.

Anderen Teile ham nich mehr raufgepasst 

Na ja egal ...




Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von En the King, 20.04.2007 um 15:37 (UTC):
Wenn keine Anderen Teile meha drauf gepasst haben mach doch ne Unterseite



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