KekS-LÄnd, der Urlaubsort anderer Art! - Meerschweinchen:D
Bei uns in KekS-LÄnd leben ja auch zwei Meerschweinchen 
Sie fühlen sich hier sehr wohl und ich habe gemeinsam mit der Redaktion beschlossen einen kleinen Artikel über Meerschweinchen und ihre korrekte Pflege zu schreiben...
Viel Spaß beim Lesen!


Wo kommt das Meerschweinchen eigentlich her und warum heisst es Meerschweinchen ??

Dei Heimat unserer kleinen Lieblinge befindet sich in Mittel- und Südamerika. Die Meerschweinchen, wie sie damals natrülich noch nicht hießen waren und sind dort weit verbreitet. So leben auch dort auch die verschiedensten Farbschläge, da sie sich an die unterschiedlichen Umgebungen angepasst haben. So ist eine Rasse, die auf beiden Seiten der Anden lebt dunkelzimtgrau, rötlich oder grau. Die Wandlung zum Haustier begann schon lange Zeit zurück. Damals wurden sie als Opfertiere und Fleischlieferanten genutzt. Heute werden aus diesem Grund Meerschweinchen mit einer grösse von 2500 gramm und mehr gezüchtet. Durch ihr leichtes Verwehrungsverhalten sind sie daher immernoch gute Fleischlieferanten für arme Länder. Anfangs wurden die kleinen Nager nach Spanien und Portugal und von dort aus nach England gebracht. Und dort erhielten sie auch ihren Namen. Da ihre Körperform dem eines kleinen Schweines glich war das Wort Schweinchen naheliegend. Da es damals über das Meer nach Europa kam hatte es nun seinen Namen weg : MEERSCHWEINCHEN


Die Grundnahrungsmittel:

Heu (Hauptnahrungsmittel!!!)
Wasser
Frischfutter
Nagermischfutter (erhältlich im Zoofachhandel)
bei zu schwacher Zahnabnutzung harte Extrakräcker

Damit mein Schweinchen auch immer gesund bleibt benötigt es viel Abwechslung auf seinem Speisezettel.

Was sollte das Meerschwein als Abwechslung gereicht werden?


GEMÜSE:

Ananas, Batavia (vorsicht wegen Nitratgehalt, wenn möglich Bio-Bauer), Blumenkohlblätter, Broccoli, Chicoree (die äußeren Blätter enthalten Oxalsäure), Cocktailtomate (das Grüne enthält giftiges Solanin), Eichblattsalat, Eisbergsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Fleischtomate (das Grüne enthält giftiges Solanin), Karotte, Karottengrün, Kopfsalat, Mairübe, Mais, Mangold, Paprika (alle Farben), Pastinake, Radiccio, Radieschengrün, Rauke, Römersalat, Rote Beete, Salatgurke, Schwarzwurzeln (hoher Calciumgehalt, vorher Schälen), Sellerie, Spargel grün, Spargel weiß, Spinat, Stielmus (Stängel der Mairübe), Topinambur und Zucchini.

OBST:

Apfel (alle Sorten), Banane, Birne (alle Sorten aber nicht zuviel kann Blähungen geben), Brombeeren, Cherimoya, Clementinen, Erdbeeren, Feige, Grapefruit, Heidelbeeren, Himbeeren, Kakifrucht, Karambola, Keltertraube, Kiwi, Kulturheidelbeere, Kürbis, Litchi, Loquat, Mandarine, Mangostane, Melone (alle Sorten), Nashibirne, Orange, Papaya, Preiselbeere, Rote Johannisbeere, Schwarze Johannisbeere, Weintraube, Weiße Johannisbeere und Zitrone

FUTTERPFLANZEN:

Futterrüben, Gänseblümchen, Gänsefingerkraut, Gänsefuß, Giersch, Hasenscharte, Huflattich, Kamille, Kapuzinerkresse, Kleegras, Löwenzahn, Luzerne, Mais (ganze Pflanze), Melde, Petersilie (enthält Oxalsäure), Pfefferminze, Rotklee, Salbei, Sauerampfer, Schafgabe, Schnittlauch, Sonnenblume (ganze Pflanze), Spitzwegerich, Topinambur (Knolle und Blätter), Vogelmiere, Waldbrombeere, Walderdbeere, Waldhimbeere, Weisenscharfgabe, Weißklee, Wicke, Wiesengras und Zitronenmelisse.

KRÄUTER:

Bohnenkraut, Brennessel (junge), Dill, Kerbel, Liebstöckel, Majoran, Petersilie (enthält Oxalsäure), Pfefferminz, Salbei und Zitronenmelisse.

EXTRAS:

Baumzweige (frisch zum knabbern, geeignet sind z.B. Haselnuss, Apfel, Birne, Pappel Ahorn, Buche, Weide und Birke), Erdnüsse (ungesalzen), Grüner Hafer, Hafer (Haferflocken), Obst und Gemüse (getrocknet), Rosinen (natürlich unbehandelt) und Sonnenblumenkerne

Was ist giftig für mein kleines Schweinchen ?

Agave, Aloe, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Avocado, Azalee, Bärlauch, Benjamini, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer, Blauregen, Bocksdorne, Bohnen (rohe), Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Efeutute, Eibe, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranie, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Kallla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupien, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Nachtschatten, Narzisse, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Weihnachtsstern, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch, etc...

Welche Futtersorten sind ungeeignet ?

altes Brot, Aubergine (enthält im Rohzustand giftiges Solanin), Avocado (giftig für Tiere), Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen -> wirken blähend), Kartoffeln, Radieschen (wirken blähend), Rettich, Rhabarber (enthalten sehr viel Oxalsäure), Rosenkohl (wirken blähend), Rotkraut, Steinobst (Kirschen, Zwetschken, Aprikosen -> wirken in Verbindung mit Wasser blähend), Weißkraut, Wirsing, Zuckerware und Zwiebelgewächse (Schnittlauch, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch --> wirken blähend und enthalten unverträgliche Substanzen)

Was ist Oxalsäure ?

Die "Kleesäure" ist ein Bestandteil in bestimmten Nahrungsmitteln und hat bei zu hoher Zufuhr eine gesundheitsschädigende Wirkung. Oxalsäure bindet Kalzium an sich, wodurch die Kalziumaufnahme im Darm vermindert und der Oxalsäuregehalt in Nieren und Urin erhöhrt wird. Oxalsalze oder Kalziumoxalkristalle können unter bestimmten Umständen zur Steinbildung in Niere / Blase führen. Zu besonders oxalsäurehaltigen Nahrungsmitteln gehören z.B. Sauerampfer, Spinat, Mangold aber auch der zur Fütterung sowieso völlig ungeeignete Rharbarber und Sauerklee.

Was ist mit Multivitaminpräperaten ?

Multivitamin-Präperate sind nicht ganz ungefährlich und überflüssig bei gesunden Tieren, da es besonders bei den fettlöslichen Vitaminen wie A + D zu Überdosierungen (Vitaminvergiftungen) kommen kann. Wenn man bedenkt, das dem Kraftfutter i.d.R. ausreichend Vitamin A + D zugesetzt wird, sit ein Zuviel schnell erreicht.

Hier gibt es es viele Aussagen. Und sicher... man kann hier viel ausgeben. Doch zuerst zum Käfig:

Der Käfig:

Seine Maße sollten für ein Meerschwein 40cm x 80cm nicht unterschreiten. Da diese Tiere viel laufen wollen ist es selbstverständlich, für genügend Auslauf zu sorgen. Der Käfig sollte eine Unterwanne aus Kunststoff oder einem gut auswischbaren Material sein, damit keine Flüssigkeit (Urin) sich festsetzen kann. Das führt zu unangenehmen Gerüchen. Die Wannenwände sollten ca 10-15cm Höhe erreichen, da das Schweinchen ab und zu mit Dreck um sich wirft. Gerade wenn es seine 5 Minuten bekommt und mit Hochgeschwindigkeit die Kurven nimmt.

Die Gitterstäbe (wenn man welche braucht) sollten mit einem ungiftigen Lack versehen werden. Auch hier ist weniger manchmal mehr. Denn wo kein Lack ist, da kann keiner abgenagt werden. Die Abstände der Gitterstäbe sollte so gewählt werden, daß die Meerschweine nicht mit den Pfoten oder mit dem Kopf darin hängen bleiben können. Verletzungsgefahr.

Holzkisten mit hohen Wänden gehen natürlich auch. Doch wenn das Meerschwein nicht sehen kann, was in der Umgebung passiert, wird es schnell langweilig für das Tier. Zudem saugt sich das Holz mit Urin voll. Also keine Dauerlösung!


Das Außengehege:

Was muss ich beachten, wenn ich mein Meerschweinchen im Außengehe halten möchte ?

Zubehör:

Die Trinkflasche: Beim Kauf darauf achten, daß die Trinknippelöffnung für das junge Meerschwein geeignet ist. Bei zu großen Ventilen kann das junge Tier nicht trinken! Bestimmte Firmen gibt es hier nicht.

Fressnapf: Dieser sollte nicht zu groß sein und einen stabilen Halt haben. Denn Meerscheine klettern gerne bei der Futteraufnahme mit den Vorderpfoten auf dem Rand bzw. hinein. Dabei können wackelige Schalen dem Meerschwein gefährlich werden, oder wenn die Schale zu groß ist, benutzen sie es auch als Toilette.

Salzstein: Ein Meerschwein nimmt immer wieder gern Salz auf. Gut zu beobachten ist das vor bzw. nach dem Trinken. Dieser sollte aus hygienischen Gründen nicht auf dem Boden liegen. Sollte es verhältnismäßig viel Trinken, dann könnte es sich langweilen.

Der Kalkstein: Immer wieder sieht es aus, daß er nicht benutzt wird. Es befinden sich nur kleine Bißstellen an dem Stein. Doch er wird benutzt! Diese Erfahrung haben wir auch machen müssen. Erst taten wir den Stein heraus. Doch als unser Meerschwein (MS) Zahnprobleme bekam. hat sie den Stein wiederbekommen. Was hat sie sich über diesen Stein hergemacht! Jetzt ist es wieder ruhig. Doch ab und zu nutzt sie ihn immer noch.

Der Unterschlupf: Hier kann man wenig bis viel Geld ausgeben. Es gibt wunderschöne Häuser aus Kunststoff und Holz. Teilweise sehen sie aus wie Blockhäuser aus Holz. Doch achtet bitte, daß keine Nägel an den Seiten herausstehen! Dieses mußten wir feststellen! Gefährlich für die "Kleinen". Dann gibt es Häuser mit kleinen Öffnungen. Darin verstecken sich die MS und werden nie wieder gesehen. Denn sie sehen die Menschen nicht und können sich auch nicht an sie gewöhnen. Holzhäuser sind den Kunsstoffhäusern vorzuziehen. Denn die kleinen Racker nagen gern, um Ihre Zähne abzunutzen. Am besten sind schräge Holzbretter an den Wannenränden mit einer Breite von 20cm. Sie können sich darunter ein wenig verstecken, jedoch sehen sie noch ihre Umgebung. Wir können auch weiterhin das Tier beobachten. .Unser Meerschwein Fienchen bevorzugt viele kleine Tunnel, damit sie darunter durchrennen kann.

Heuraufe: Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder ein kleines Metallgitter an der Innesseite des Käfigs oder eine Plastikschale an der Außenseite. Meist wird etwas vergleichbares beim Käfigkaufs dazugegeben. Wir bevorzugen die Plastigschale an der Außenseite des Käfigs. Denn so kann das Heu nicht aus dem Käfig fallen. Wir konnten regelmäßig ein Drittel des Heus wieder vom Fußboden aufheben, als wir noch die Metallraufe innen hatten. Zudem scheinen die Metallraufen auf der Innenseite des Käfigs nicht ungefährlich zu sein, da kleine Meerschweine versuchen, dort hinein zu klettern.

Einstreu: Was ist das richtige Einstreu? Das ist eine schwierige Frage. Es gibt Sägespäne, die recht preiswert sind. Aus unserer Erfahrung jedoch nicht unbedingt angenehm beim Reinigen. Wir verwenden gepreßte Späne. In den nächsten Tagen werden wir darauf noch etwas genauer eingehen. Die gepreßten Späne sind saugstärker und einfacher zu Reinigen.Zeitungspapier als Unterlage erwies sich bei uns eher als nachteilig, da es sich vollsaugt und gut an dem Boden klebt. Zudem fing irgendwann das Meehrschwein an, aus "Lange Weile!" Papier zu fressen. Die Druckerschwärze bekommt dem Tier nicht all zu gut!

Toilettenecken: Vor kurzem fanden wir Einlegeschalen für Käfigecken. Die Ecken werden von dem MS am meisten genutzt. Dadurch sind die Ecken stärker verschmutzt. Durch die "Toilette" haben wir deutlich weniger am Boden zu schrubben und müssen den Käfig nicht alle 2-3 Tage reinigen. Nur die Ecken! Somit wird jede Menge Streu gespart. Gerade bei warmen Temperaturen muß der Käfig häufiger gereinigt werden, da sonst Geruch ensteht. Dieser kommt primär aus den Ecken.

Diese Ecken sind wirklich eine gute Erfindung!

Und bitte denkt daran. Ein Meerschwein fühlt sich auf Dauer doch allein. Am besten kauft Ihr einen Käfig mit dem Maßen 100cm x50cm und könnt jeder Zeit ein zweites dazu setzen.

Pflege

Meerschweinchen sind sehr einfach zu haltene Haustierchen. Sie benötigen somit keine stundenlage Pflege pro Tag. Handelt es sich um ein Meerschweinchen mit glatten Haaren, so beschrängt sich die Pflege auf das Minimum. Bei Langhaarschweinen kommt tägliches und gründliches Bürsten dazu.

Fellpflege: Kurzhaarmeerschweinchen müssen in der Regel nur während der Fellumstellung im Frühjahr und Herbst durch kämmen bei dem Fellwechsel unterstützt werden. Langhaarmeerschweinchen sind täglich zu kämmen. Es ist am Besten die Tiere dabei auf dem Schoß zu nehmen und ihnen dabei zuzureden. Am Ende des Kämmens nehmen die Schweinchen gerne ein Leckerli als Belohnung an. Es sollte darauf geachtet werden nicht gegen den Strich des Felles zu kämmen, da dies den Tieren schmerzt. Weiche Hundebürsten sind für die Fellpflege zu empfehlen. Unser Meerschweinchen hat es auch sehr gerne mit einem Babykamm gebürstet zu werden. Um die losen Haare rauszukämmen sind sie jedoch nicht geeignet. Verfilzungen im Fell müssen meistens herausgeschnitten werden oder aber mit Entfilzungsshampoo rausgewaschen werden. Das Meerschweinchen zu baden sollte aber die letzt alternative darstellen. Ist das Baden wirklich notwendig unbedingt darauf achten, dass der Kopf NIE untergetaucht wird. Danach das Meerschweinchen mit leichter und nicht zu heißer stufe fönen. Das Baden ist ansonsten nicht notwendig, da das Meerschwein sich regelmäßig selber säubert.

Krallen: Die Krallen müssen regelmäßig auf ihre länge kontrolliert werden. Sind die Krallen zu lang behindern sie das Meerschweinchen beim laufen. Um dem Meerschweinchen die Krallen zu schneiden nimmt man das Meerschweinchen (MS) am Besten auf den Schoß. Halten Sie das Füßchen fest, schieben das Fell etwas zurück und zwacken es mit dem Nagelzange vor der sichtbaren Ader (Innenleben genannt) schräg nach unten ab. Wird diese Ader verletzt fängt es relativ stark an zu bluten und muss dann desinfiziert werden. Hat das MS schwarze Krallen ist es sehr schwer das Innenleben zu erkennen. Halten Sie dann die Zehe über eine Lampe.

Zähne: Um zu lang werdenden Zähnen vorzubeugen muss den MS immer auch hartes Zusatzfutter gereicht werden. Dies ist entweder als Fertigmischung in Zooläden erhältlich oder man reicht Zweige und hartes Brot ohne Konservierungsstroffe und gewürzen.

Augen: Die Augen sollten täglich nach leichten Verkrustungen in den Augenwinkeln kontrolliert werden. Am Besten bekommt man die Verkrustungen mit einem angefeuchteten, weichen Papiertuch entfernt. Es ist jedoch zu beachten, dass man immer nach außen wischt, damit die Verkrustung nicht ins Auge gelangt.

Ohren: Die Ohren können durchaus auch mit Staub und Schmutz versehen sein. Dann reinigt man diese ebenfalls am Besten mit einem feuchten Papiertuch. Nie mit einem Wattestab in das Ohr gehen.


So

war vielleicht doch nicht so ein kleiner Artikel...

Aber nicht so schlimm xP







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